Kurs: «Wie ticken Rinder?» achtsame Begegnungen auf der Weide und im Stall
Verhalten und Körpersprache von Rindern
verstehen und richtig einschätzen
Beim Wandern begegnen wir ihnen oft – Rindern:
Wer ihr Verhalten versteht, erlebt solche Momente
sicher und respektvoll – und entdeckt eine berührende Seite der Natur. Im Kurs lernst du, Rinder zu
lesen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und ruhig zu
reagieren. Auf der Wanderung von Schönengrund
zum Brandhof (ca. 2 Std.) begleitet uns Christian
Manser, bekannt von den OLMA-Säulirennen und
Gründer von «Kuhsignale.ch», mit spannenden
und humorvollen Geschichten. Nach der Mittagsrast mit Getränk und Bratwurst (auch mit Vegi Variante) vertiefen wir das Thema im Stall mit
zusätzlichen Einblicken von Sarah Alder, Betriebsleiterin Brandhof. Ein Tag voller Aha-Momente,
Begegnungen und Naturverbundenheit.
KURSINHALT
• Typische Verhaltensmuster und wichtigste
Körpersignale von Rindern
• Gefahren im Kontakt mit Rindern
• Bewältigung von Unsicherheit und Strategien
zur Beruhigung von Menschen und Rindern
• Sicheres Einschätzen von Warnsignalen und
angemessenes Reagieren in verschiedenen
Situationen
• Praktische Beobachtungen und Übungen im
direkten Kontakt mit der Herde
Natur, Kultur und Geschichte am Eschenberg erleben
Der Bus bringt uns von Salez-Sennwald nach
Bendern (FL), wo uns Werner Meier auf dem
historischen Höhenweg begleitet. Er vermittelt
spannende Einblicke in Kultur und Geschichte
mit Ausblicken auf Liechtenstein, Vorarlberg
und die Schweiz. In Schellenberg besichtigen
wir u.a. die Pfarrkirche. Dieser moderne Kirchenbau gilt als Meilenstein der modernen liechtensteinischen Architektur. Nach der Mittagsrast
setzen wir die Wanderung fort. Immer wieder
halten wir bei interessanten und landschaftlich markanten Punkten an. Die wechselvolle
Geschichte der Menschen, die hier seit rund
6’000 Jahren leben, begleitet uns dabei Schritt
für Schritt.
Von der Schwägalp über Moorlandschaften ins Toggenburg
Ab der Talstation der Säntisbahn gehts ein
Stück auf dem Laternliweg in Richtung
Passhöhe. Hier gehts über Wiesen-, Wald und Moorwege hinauf zum Chräzerenpass.
Wir wandern dann 200 Meter abwärts nach
Lutertannen und machen unsere Mittagsrast. Gestärkt nehmen wir den Aufstieg zum
Risipass in Angriff. Immer wieder lohnt es sich,
sich umzudrehen, um das imposante Säntismassiv zu bewundern. Oben auf dem Risipass
angekommen werden wir mit der nächsten
Traumkulisse belohnt, dem Ausblick auf die
Bergewelt vom Toggenburg. Von nun an gehts
steil bergab nach Stein SG, wo wir uns mit
dem Postauto auf den Heimweg begeben.
Appenzeller Natur erleben, Wanderung zum Appenzeller Bauern
Die Wanderung zum Bauern ist in Zusammenarbeit mit dem Bauernverband Appenzell
Ausserrhoden entstanden und setzt die Arbeit
der Bauern in unserer Gesellschaft mit einem
Rundgang auf dem Hof Battenhof in den
Mittelpunkt.
Zuerst folgen wir den Wanderwegen von
unserem Treffpunkt in Waldstatt über den
Rechberg, das Urnäschtobel. Vielleicht haben
wir Zeit, der Burgruine Urstein einen kurzen
Besuch abzustatten. Über die Kubelbrücke
gelangen wir auf die andere Seite der Sitter
und hoch bis zum Hof Battenhof, wo wir bereits erwartet werden. Nach dem spannenden
Rundgang auf dem Hof, beschliessen wir den
Tag mit einer kleinen Erfrischung.
Über dem Taminatal zur Alp Findels
Zu unseren Füssen liegt der Stausee Mapragg,
den wir schnell verlassen und doch noch lange
sehen werden. Steil gehts hinauf zum Rueboden, Stegen und Findelswald. Die Rast im
Alpbeizli (1659 M.ü.M.) muss verdient werden.
Doch es lohnt sich, und die Rast ist umso
schöner. Erst geht es sachte, dann wieder etwas steiler runter. Später die Entscheidung, ob
wir von der Seilerhütta mit der Bahn hinunterfahren oder doch den steilen Weg hinunterwandern. Nur noch kurz, und so kommen wir in Vättis an.
Gemeinsame Wanderung mit Blinden und sehbehinderten Menschen
Gemeinsam mit blinden und sehbehinderten
Menschen machen wir uns auf den Weg, um
die Natur zu erleben und Barrieren zu überwinden.
Ziel dieser Wanderung ist es, Inklusion
aktiv zu leben und allen Teilnehmenden ein
unvergessliches Erlebnis zu ermöglichen – da
eignet sich der Nollen, auch Rigi des Thurgaus
genannt, ganz klar. Viele sehende Teilnehmende
sind immer wieder beeindruckt, wie gut
sich blinde und sehbehinderte Menschen auf
den Wanderwegen bewegen können. Umgekehrt
schätzen die sehbehinderten Teilnehmenden
die Möglichkeit, in der Gemeinschaft
unterwegs zu sein und die Natur auf ihre
eigene Art zu erfahren – sei es durch Gerüche,
Geräusche oder gezielte Informationen von
uns Sehenden. Inklusion soll nicht nur theoretisch
stattfinden, sondern ist in der Praxis ein
Gewinn für alle.
Aussichtsberg über dem Rheintal Vilan
Der Vilan – ein markanter Berg hoch über dem
Rheintal, der über den Eingang ins Prättigau
wacht. Genau mit dieser Eckposition ist er der
perfekte Aussichtsberg. Die Älplibahn nimmt
uns einen guten Teil der Aufstiegshöhenmeter
ab und hilft uns, den Gipfel auf 2375 m,
in knapp zwei Stunden zu erreichen. Damit wir
eine schöne Überschreitung machen können,
steigen wir auf der anderen Seite nach Seewis
Dorf ab. Das beansprucht unsere Beine etwas,
aber wir lassen uns Zeit und finden genügend
Pausen zur Erholung. Eine fantastische Tour
zu einem hohen Ziel!
Mattjisch Horn - für einmal im Sommer
Wir erwandern uns die Hänge und den Gipfel
des vielbekannten Skiberges, dem Mattjisch
Horn im Schanfigg. Dieses Tal windet sich
von Chur hoch nach Arosa. Wir steigen früher,
im kleinen Dorf Langwies, aus der Bahn und
wandern bergwärts durch Wälder, über den
Aussichtsort Pirigen weiter bis zum Gipfel. Als
Abstiegsroute durchqueren wir die weiten
Wiesen von Strassberg, über das Skihaus
Casanna und schliesslich den ursprünglichen
Weg aus dem Tal zurück nach Langwies.
Bergtrekking vom Nufenen zum Simplonpass
Cruina (Nufenenpass) – Capanna Corno
Gries – Lago die Morascio – Rifugio Margaroli
– Scatta Minoia – Crampiolo – Passo
di Veltendra – Rifugio Città di Arona –
Furggubäumlicke – Rothwald (Simplonpass)
Auf der italienischen Seite des Oberwallis wandern
wir vom Nufenenpass bis zum Simplonpass.
Eine Verbindung, die in früheren Zeiten
wichtig war und heute vor allem Trekkingbegeisterte
anzieht. Der Weg führt über Pässe
und Seen in einer beeindruckenden Berglandschaft.
Von der Haltestelle Cruina steigen wir
zur Capanna Corno Gries und wandern weiter
über den Cornopass, Griespass und Passo di
Nfelgiù zur Alpe Vannino. Nach der Übernachtung
im Rifugio Margaroli geht es über Scatta
Minoia zum Lago Devero und Crampiolo, wo
das Albergo Baita uns erwartet. Am dritten Tag
führt uns der Weg über die Alpe Devero und
Passo di Valtendra zur Alpe Veglia und dem
Rifugio Città di Arona. Über die Furggubäumlicke
kehren wir in die Schweiz zurück und steigen
nach Rothwald an der Simplonstrasse ab.
Täglich sind wir 5,5 bis 6 Stunden unterwegs,
mit einem Auf- und Abstieg zwischen 800 bis
1100 Höhenmetern. Ein angenehmes Trekking
durch Alpen und Walsersiedlungen erwartet
dich – wir freuen uns, gemeinsam in den Bergen
unterwegs zu sein!
Unterwegs zum schönsten Wasserfall der Region
Ab Weissbad wandern wir stetig bergauf zum
Lehmen, wo wir einen kurzen Einkehrhalt
machen, bevor es zum Leuenfall weitergeht.
Dieses versteckte Naturschauspiel, welches
sich mit ca. 34 m in die Tiefe stürzt, lässt uns
staunen. Weiter gehts zur Ahorn-Kapelle,
vorbei am Berggasthof (Donnerstag Ruhetag)
bis hoch zur Alp unterer Helchen, unserer Mittagsrast
mit Verpflegung aus dem Rucksack.
Wir geniessen dabei noch die wunderschöne
Landschaft und machen uns gemütlich auf
den Rückweg nach Weissbad.
Vom Fusse des Säntismassiv auf die Terrasse über dem Bodensee
Nach dem Erfolg der ersten Austragung der
langen Wanderung von Urnäsch nach Walzenhausen
folgt nun die zweite Durchführung –
erneut in der besonderen Stimmung der Vollmondnacht.
Der Grundgedanke bleibt: Gemeinsam
unterwegs sein und gemeinsam ankommen.
Diese Wanderung richtet sich an alle, welche die
Strecke als Gemeinschaft erleben möchten.
Wir gehen im gleichen Rhythmus und lassen
niemanden zurück. Unterwegs sorgen feine
Verpflegung, gesunde Snacks und gute Gesellschaft
für neue Energie. Durch Täler, Höhen und
stille Wege des Appenzellerlandes erreichen wir
schliesslich das Schwimmbad Ledi in Walzenhausen.
Dort feiern wir das, was uns verbunden
hat – das gemeinsame Gehen, bevor uns der Bus
Richtung Heiden bringt.
Wandertage Val D`lliez, Champéry
Das Val d'Illiez liegt am äussersten Zipfel der
Schweiz und führt von Monthey im Unterwallis
in südöstlicher Richtung zu den Dents
Blanches und ins Grenzgebiet nach Frankreich.
Eine Ecke der Schweiz, die die meisten von uns
noch nicht entdeckt haben! Champéry ist im
Winter eine Skistation, aber im frühen Herbst
viel ruhiger und ein perfekter Ausgangspunkt,
um die Region zu erkunden.
Die lange Anreise lohnt sich: Vor der Fahrt
mit dem kleinen Zug ins Tal erkunden wir
bei Aigle die Weinberge des Unterwallis. Von
unserer Unterkunft in Champéry aus, wandern
wir durch die Hügelzüge und Täler rundherum.
Bergbahnen und Busverbindungen ermöglichen
uns, für alle Niveaus schöne und lohnende
Touren zu planen. Begleitet werden wir von
grandiosen Ausblicken auf die Dents Blanches,
den Mont Blanc, den Lac Léman und den
Grand Muveran. Hübsche Seen und Weiler,
fantastische Aussichten und gemütliche
Abende sind die Essenz dieser Wandertage.
Gemeinsam erleben wir den welschen Charme
und begeben uns auf Entdeckungstour.
Täglich bieten wir Wanderungen in zwei unterschiedlichen
Schwierigkeitsgraden an, so dass
für alle etwas dabei ist. Und täglich kannst du
auswählen – mal mehr Kilometer und
Höhenmeter, mal weniger – ganz nach Lust
und Formstand!
Panoramatour auf dem Grabser Hausberg - dem Margelkopf
Diese Wanderung führt über Wiesen und
Alpen auf den imposanten Grabser Hausberg
Margelchopf. Das grasbewachsene Hochplateau lädt mit einem eindrucksvollen Blick
über das St. Galler Rheintal und bis zum
Bodensee zum Verweilen ein.
Der Voralpsee, einer der schönsten Bergseen
der Ostschweiz, liegt in einer Mulde, umgeben
von Alpweiden und Wäldern. Durch den Bergwald schlängelt sich unser Weg hinauf zum
Isisizgrat. Von hier führt der Weg zum Margelchopf. Auf dem steilen Felsenweg werden
Hände und Füsse gebraucht. Der Rückweg
erfolgt auf der gleichen Strecke. Danach geht
es gemächlich weiter zu den vielen kleinen
Bergseen «Bi den Seen» und ab hier auf Alpweid
hinunter zum Berghaus Malbun.
Kurs: schwierige Passagen meistern bei zunehmendem Schwindel und Trittunsicherheit
«Damals ging ich unbeschwert über
Stock und Stein, nun ist mir hier und dort
unwohl».
Dieser Kurs richtet sich an Bergwanderer (T3),
die mit zunehmendem Alter oder infolge einer
Erfahrung (Unfall, Krankheit, Älterwerden usw.)
an Trittsicherheit verlieren oder erste Anzeichen
von Schwindel und Unwohlsein verspüren. Der
Kurs ist für Wandernde mit Höhenangst nicht
geeignet.
KURSINHALT
Am Vormittag widmen wir uns der Prävention:
Wir schulen Gleichgewicht, Augenfokus und
Gehtechniken sowie das gezielte Kartenlesen.
Dabei lernen wir, wie sich auf der Karte und
bei guter Sicht auch im Gelände, steile und
exponierte Wegpassagen erkennen lassen. Wie
bereite ich mich darauf vor? Muss ich diese
Passagen begehen oder gibt es Alternativen?
Am Nachmittag wandern wir von der Ebenalp
über Füessler und Äscher zur Seealp und
weiter nach Wasserauen. Dabei wenden wir das
Erlernte praktisch an. Ergänzend vermitteln wir
zahlreiche Tricks und Tipps, um den Tag sicher
und genussvoll zu erleben.
Hügel - Höger - Horizonte
Begleite uns an einem sonnigen Septembertag auf eine herbstliche Wanderung von
Niederteufen nach Trogen über den wunderschönen Eggenhöhenweg. Auf guten Wegen
geht es über sanfte Hügel mit herrlichen
Ausblicken vom Appenzellerland bis zu den
Alpen. Zum Abschluss geniessen wir gemeinsam den Kaffeehalt in der historischen Krone
Trogen. Eine entspannte Wanderung für alle,
die Landschaft und Gemeinschaft gleichermassen schätzen.
Kulturen und Kulinarik im Appenzellerland, Hügeltour mit Alpschwein-Metzgete
Ab Niederteufen gehen wir talabwärts auf dem
Haagweg und überqueren die Steinerstrasse.
Über Treppen steigen wir zum Kloster Wonnenstein auf. Der Klösterliweg verläuft durch sanfte
Hügel, Weiler und typische Appenzeller Streusiedlungen bis zur Hägni und zum Landgasthof
Sternen, Bühler. Die Alpschwein-Metzgete
lockt mit Vorspeisenbuffet, Speck, Würsten,
Kesselfleisch, Rippli, Rösti, Kartoffeln, Bohnen
und Desserts. Zum Abschluss erreichen wir in
wenigen Minuten den Bahnhof Bühler.
Ob für Kulturliebhaber oder Gourmets – diese
Hügeltour bietet eine inspirierende Verbindung
aus regionaler Geschichte, Natur und klassischer Wirtshausküche.
Zum Künstler Wilhelm Lehmann in der Kobesenmühle
Der Künstler Wilhelm Lehmann (1884 bis 1974)
hat in der Kobesenmühle in Niederhelfenschwil ein Lebenswerk geschaffen, das von der
Stiftung Wilhelm Lehmann sorgfältig gepflegt
und in der Ausstellung und im prächtigen
Naturgarten zugänglich gemacht wird. Ein
Ort der Ruhe und der Natur. Wir wandern von
Oberbüren entlang der Thur bis zu diesem
besonderen Ort, lassen uns bei einer Führung
durch die Ausstellung und einem Besuch im
Garten auf diesen eigenwilligen Künstler und
Denker ein und wandern dann weiter hoch
über der Thur nach Bischofszell. Ein gemütlicher, kulturell bereichernder Ausflug mit
einer ganz besonderen Entdeckung.
Zum Schwänberg, der ältesten Siedlung in Herisau
Wir starten beim Bahnhof in Herisau und wandern durch den Rüdlenwald zum Schochenberg und hinunter zur Zellersmüli, der Kantonsgrenze AR/SG, dann zum Schwänberg, der
ältesten Siedlung von Herisau mit dem prächtigen alten Rathaus. Dieser Weiler wurde erstmals im Jahre 821 urkundlich erwähnt. Jetzt
gehts runter in die Tobelmüli und wieder hoch
zur Ruine Helfenberg. Steil abwärts im Wald
marschieren wir zum Naturschutzgebiet Espel
in Gossau, wo uns eine süsse Überraschung
erwartet! Jetzt noch das letzte Wegstück zum
Bahnhof Gossau.
Über die Höhen zum steinigen Tisch
Für diese aussichtsreiche Höhenwanderung
im Appenzeller Vorderland bis nach Thal
starten wir in Untereggen. Nach einem kurzen
Aufstieg werden wir mit einer grandiosen
Sicht auf den Alpstein belohnt. Weiter gehts
über die Eggersrieter Höhe und über den
Rossbüchel zum Fünfländerblick, einmal mehr
mit der Frage, welche fünf Länder nun wirklich
«blickbar» sind. Genussvoll picknicken wir
bei der Maria Lourdes Kapelle. Diese wurde
1892 im Auftrag der frommen Jungfrau Klara
Bischof erbaut, als Dank für die in Lourdes wiedererlangte Gesundheit. Gestärkt setzen wir
unsere Wanderung fort und gelangen über
Wienacht und den Buechberg zum Steinigen
Tisch zu Kaffee und Kuchen. Anschliessend ist
es nur noch ein Katzensprung bis nach Buriet.
Herbsttage auf der Chamhalde, einkehren, erleben, wandern, verweilen- auf der Pirsch
Wir treffen uns auf der Chammhaldenhütte und
geniessen zuerst die herzliche Gastfreundschaft.
Wer möchte, kann bereits sein Gepäck deponieren. Hier erfolgen auch schon erste Informationen.
Gegen 17 Uhr brechen wir auf und begegnen unterwegs dem Wildhüter. Lautlos und aufmerksam bewegen wir uns durch die Dämmerung – auf leisen
Sohlen durch den Lebensraum der Hirsche. Unter
fachkundiger Führung des Wildbeauftragten des
Kantons Appenzell Ausserrhoden, Silvan Eugster,
hoffen wir, einen Einblick in das beeindruckende
Schauspiel der Hirschbrunft zu erhalten. Da wir
uns teils abseits der Wege bewegen, ist gute Ausrüstung erforderlich.
Herbsttage auf der Chamhalde, einkehren, erleben, wandern, verweilen- unterwegs in der Moorlandschaft
Gemeinsam mit Andres Scholl, Leiter Abteilung
Natur und Wildtiere des Kantons Appenzell Ausserrhoden, wandern wir von der Haltestelle Steinfluh
durch die eindrucksvolle Alpenlandschaft hinauf
zur Chammhaldenhütte. Unterwegs erfahren wir,
was die Moorlandschaft und den Naturerlebnispark
Schwägalp charakterisiert, wie der Bergwald gepflegt und geschützt wird, welche Rolle die Moore
für die Biodiversität und das Klima spielen und
welche Aufgabe der Alpwirtschaft zukommt. Gegen
14 Uhr erreichen wir die Chammhaldenhütte.
Herbsttage auf der Chamhalde, einkehren, erleben, wandern, verweilen - Im Bahn der Herbstpanoramen
Mit der letzten Bergfahrt erreichen wir den Kronberg und geniessen das eindrucksvolle Panorama. Unser Weg führt uns über das Langälpli zur
Chammhaldenhütte, wo wir unsere Nachtstätte
beziehen und ein feines Abendessen geniessen.
Dieser gemütliche Auftakt stimmt uns auf den
zweiten Wandertag ein. Am Morgen beginnt die
anspruchsvollere Etappe: Über den Chräzerenpass,
Spicher und Älpli erreichen wir die Hochalp. Dort
geniessen wir die Mittagsrast mit Blick über die
Appenzeller Hügellandschaft bis zum Bodensee.
Anschliessend wandern wir durch den Burketwald,
über Grünau und Wideli hinunter nach Urnäsch.
Vo Stää of Gääs
Stein verlassen wir in Richtung Haslen AI,
sobald wir die Sitter überquert haben, geht es
aufwärts von 669 auf 977 M.ü.M. Aber dann ist
es geschafft, und wir geniessen eine Pause.
Zweidrittel unserer Wanderung ist hinter
uns, der anstrengende Teil auch. Vor uns, das
herrliche Säntispanorama von Fähnern bis
Stockberg. Noch etwas mehr als eine Stunde,
und wir verlassen Innerrhoden wieder und
kommen zur Bahnstation Zweibrücken-Gais
AR.
Unterwegs im unbekannten Valünatal
Die rechteckige Siedlung Steg ist der Start
dieser Rundwanderung durch das Valünatal.
Die Walser haben Steg um 1727 als Maiensäss
erbaut. Die besondere Anordnung der
Häuser als zwei Rechtecke lässt sich aufgrund
der Topografie und Nutzung erklären. Dem
Valünabach entlang führt die Wanderung auf
Naturstrassen bis zur Alp Valüna und dann
weiter, bereits auf dem Rückweg, bis Alpetli.
Von dort geht es nun steil aufwärts bis zum
Cholme, von wo wir eine wunderbare Aussicht
geniessen. Von dort wandern wir auf dem Bergrücken
retour bis zum Berggasthaus Stücka,
wo wir einkehren können, bevor wir uns auf
den Weg nach Hause machen.